Peridot

(Mg,Fe)₂SiO₄

Synonyme: Olivin, Chrysolith, Edel-Olivin, Evening Emerald, Vulkanstein (historisch), Forsterit (Varietät), Fayalit (Varietät), Abendstein

Peridot besitzt eine antivirale, infektionshemmende und immunstärkende Wirkung. In seiner Geschichte wurde er gegen Infektionskrankheiten, Fieber und Gift eingesetzt. Er wirkt auf Herz, Thymusdrüse und Lunge. Auf geistiger Ebene stärkt er Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Aktivität.

Elementverteilung
10 %
Erde
40 %
Wasser
50 %
Luft
0 %
Feuer
+ −
Ladungnachtladend
Aktivität
antiviral
Atemwege
Ausgeglichenheit
Fieber
Gifte
Herz
immunstärkend
Immunstärkung
Infektionen
Krankheitsabwehr
Lunge
nfektionshemmend
Thymusdrüse
Viren
Zufriedenheit
Armband Granat, Peridot
Peridot
Artikelnr.: N360-0000
Armband Peridot, Tigerauge
Peridot
Artikelnr.: N368-0000
Spirit Linie: Entgiftung - Halskette (~49 cm)
Entgiftung
Artikelnr.: N764-0000
Gummiarmband mit Peridot (Kugeln 3-4 mm facettiert)
Peridot
Artikelnr.: N1967-0000

Etymologie

Der Name „Peridot“ geht auf das mittellateinische peridotum zurück, das bereits im 12. Jahrhundert im Werk des Bischofs Marbodus von Rennes (ca. 1035–1123) erwähnt wird.[1] Die genaue sprachliche Herkunft ist unsicher, doch wird eine Ableitung vom arabischen farīdat („kostbarer Stein“) vermutet, ein Begriff, der im mittelalterlichen Arabisch für besonders geschätzte Edelsteine verwendet wurde.[2] Der Terminus gelangte über das Altfranzösische peridot ins Deutsche und etablierte sich im 18. Jahrhundert als mineralogische Bezeichnung für die olivgrüne Varietät des Minerals Olivin.

Historisch wurde Peridot bereits im Alten Ägypten auf der Insel Zabargad (St. John’s Island) im Roten Meer abgebaut. Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.) erwähnt in seiner Naturalis historia einen Edelstein namens „Topazos“, der von einer Insel im Roten Meer stamme.[3] Dieser Name wurde in der Antike häufig unspezifisch für grüne Edelsteine verwendet und könnte rückblickend Peridot meinen. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurde der Begriff topazos weiter tradiert, bevor sich im 18. Jahrhundert der Name „Peridot“ im Zuge der systematischen Mineralienklassifikation durchsetzte. Besonders Abraham Gottlob Werner (1749–1817) trug zur Verbreitung der modernen Bezeichnung im deutschsprachigen Raum bei.[4] Die mineralogische Charakterisierung als eisenhaltiger, magnesiumreicher Silikatstein mit charakteristischer olivgrüner Färbung wurde schließlich im 19. Jahrhundert durch Werke wie die Edelsteinkunde von Max Bauer (1896) gefestigt.[5]

Überlieferung & Mythos

Peridot, die edelste Varietät des Olivins, ist ein Edelstein von durchscheinend grünlich-goldener Farbe, dessen Verwendung bis in die altägyptische Zeit zurückreicht. Bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. wurde der Stein auf der Insel Zabargad (heute St. John’s Island) im Roten Meer gefördert. Die Ägypter bezeichneten ihn als „Smaragd des Sonnenlichts“ und verehrten ihn als Symbol der göttlichen Präsenz. Besonders unter den Pharaonen der 18. Dynastie galt der Peridot als heiliger Schutzstein, der Licht und Leben spendete. Ein bemerkenswertes Beispiel sind Peridot-Intarsien in goldenen Pektoralen aus dem Grab des Tutanchamun (ca. 1332–1323 v. Chr.).

Während der römischen Kaiserzeit war der Peridot unter dem Namen topazius bekannt – ein Name, der ursprünglich der Insel Zabargad galt. Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.) erwähnt ihn in seiner Naturalis historia als geschätzten Schmuckstein und hebt seine „grünliche, dem Licht zuträgliche Leuchtkraft“ hervor. Aufgrund seiner beständigen Farbe auch bei künstlichem Licht wurde er im Mittelalter als „Abend-Smaragd“ geschätzt. Besonders in der gotischen Goldschmiedekunst, etwa an den liturgischen Geräten des Kölner Doms oder in den Schatzkammern von Trier und Prag, fand der Peridot Verwendung. Der Stein wurde dem Planeten Merkur zugeordnet und galt als Symbol des Schutzes vor Trugbildern und unreinen Gedanken.

Im 19. Jahrhundert, im Zuge der Ägyptenbegeisterung durch Entdeckungen wie die Expedition Napoleons und spätere Grabungen, erlebte der Peridot eine Renaissance. Die Schmuckstücke des Historismus griffen auf antike Formen zurück, und der grün-goldene Stein wurde zu einem bevorzugten Material für orientalisch inspirierte Entwürfe, etwa in der Pariser Juwelierszene oder der Wiener Werkstätte. Besonders gefragt waren Peridots mit hoher Transparenz und intensiver Leuchtkraft, die aus Zabargad, später auch aus Myanmar und Arizona stammten.

In der Esoterik der Jahrhundertwende wurde dem Peridot eine klärende Wirkung auf Herz und Verstand zugeschrieben. Er sollte für Bewusstwerdung, Intuition und emotionale Ausgeglichenheit stehen – Zuschreibungen, die sich in der Lebensreformbewegung und der esoterischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts wiederfinden.

Heute ist der Peridot ein hochgeschätzter Schmuckstein, dessen bedeutendste Lagerstätten sich in Myanmar, Pakistan und den USA (Arizona) befinden. In der modernen Schmuckkunst steht er für Klarheit, Natürlichkeit und farbliche Leuchtkraft. Berühmte Sammlungen, etwa das Smithsonian Institution in Washington D.C., beherbergen beeindruckende Exemplare, darunter ein 310-karätiger Peridot aus Zabargad, einer der größten jemals geschliffenen Steine seiner Art. Auch im Louvre ist der Stein vertreten – etwa als eingesetztes Schmuckelement an einem mittelalterlichen liturgischen Codexdeckel.

Peridot
Konrad von Megenberg: Peridot

«Wer ihn in Gold gefasst trägt ist vor Albdrücken gesichert. Wird der Stein durchbohrt und ein Eselhaar durch die Bohrung gezogen, so verscheucht und verjagt er die bösen Geister. Man soll ihn ander linken Seite tragen.»

- Das Buch der Natur | Greifswald: Verlag und Druck von Julius Abel 1897, S.380
Peridot
Albertus Magnus: Peridot

«Er ist einer klaren durchscheinenden grünen Farbe. So er in Gold gefasst und bei sich getragen wird, vertreibt er die Narretei und Fantasterei, und es wird auch gesagt das er die Wahrheit verleihe und er ist gut wider die Furcht.»

- Ein Newer Albertus Magnus von Weibern und Geburten der Kinder | Augsburg: Verlag von Michael Manger 1591, S.59
Peridot
Damigeron : Peridot

«Er wird genutzt um Gold zu reiben. Wenn er poliert wird, ist er ein Schutzmittel für Sicherheit vor nächtlichen Ängsten. Durchbohrt, mit einem Eselshaar durchfädelt und an den linken Arm gebunden, überwindet er alle Dämonen.»

- Heilende Steine | : Marix Verlag 2017, S.95
Peridot
Damigeron : Peridot

«Er ist dicht und wenn er auf Eisen gerieben ung geschlagen wird, schießt er Feuer aus. Dieser Stein ist, wenn er angebunden ist, nützlich gegen alles Böse und für die Vertreibung aller Art von Schmerz.»

- Heilende Steine | : Marix Verlag 2017, S.99
Peridot
Johann Wonnecke von Kaub: Peridot

«So er durchlöchert und mit Eselshaar gefüllt, oder durch sein Loch gezogen und an den linken Arm gehängt wird, so vertreibt er die melancholische böse Aufblähung. In Gold aber gefasst und getragen die Fantasterei und Unrichtigkeit des Haupts.»

- Gart der Gesundheit | Franckfurt am Meyn: Gülfferich 1552, S.726
Peridot
Volmar : Peridot

«So er durchlöchert wird und mit Eselshaar gefüllt oder durch sein Loch gezogen und an den linken Arm gehängt wird, so vertreibt er die Melancholischen böse Aufblähung. In Gold gefasst gertragen, vertreibt er die Fantasterei und Hauptsunreinigkeit.»

- Das Steinbuch | Heilbronn: Verlag von Gebr. Henninger 1877, S.57

Herleitung

Chakren

Chakra
Herzchakra

Peridot entfaltet seine stärkste Wirkung im Herzchakra, wo er das Immunsystem stärkt, das emotionale Gleichgewicht fördert und das Herz energetisch entlastet. Seine antiviralen und infektionshemmenden Eigenschaften unterstützen die körperliche Regeneration, besonders bei Fieber oder innerer Vergiftung. Gleichzeitig hilft er, emotionale Überlastung loszulassen und wieder in ein Gefühl von Zufriedenheit, Weite und innerer Ruhe zurückzufinden – besonders nach Krankheit, Erschöpfung oder seelischem Druck.

Im Solarplexuschakra wirkt Peridot energetisch anregend, unterstützt den Stoffwechsel und bringt Vitalität zurück. Er fördert Aktivität, Lebensfreude und klare Entscheidungen, insbesondere wenn der innere Antrieb durch Stress, Krankheit oder emotionale Belastungen geschwächt ist. Peridot hilft dabei, wieder Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen – mit bewusster Klarheit und Entschlossenheit.

Das Kronenchakra profitiert von seiner lichtvollen, klärenden Energie, die den Geist öffnet, ohne zu überfordern. Peridot unterstützt das Vertrauen in den eigenen Lebensweg und hilft, Sinn und Verbindung in schwierigen Phasen zu erkennen. Diese Wirkung ist besonders hilfreich bei seelischem Ungleichgewicht oder in Lebensübergängen, wenn eine klare geistige Ausrichtung gebraucht wird.

Auch das Wurzelchakra wird subtil angesprochen, insbesondere durch die immunstärkende und fiebersenkende Wirkung, die körperliche Stabilität und Widerstandskraft unterstützt. Peridot verleiht einen „leichten Boden“ – keine schwere Erdung, sondern ein vitales, energetisch klares Gefühl von Standfestigkeit.

Nebenchakren:  ChakraKronenchakra, ChakraNabelchakra, ChakraWurzelchakra

Das Wort Chakra ist Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie Rad, wird gelegentlich aber auch mit Kreis oder Lotosblüte übersetzt. Grundlegend handelt es sich bei Chakren um Energiezentren welche die innere mit der äußeren Welt verbinden. Die klassischen sieben Hauptchakren befinden sich bei allen Lebewesen entlang der Wirbelsäule.

Elemente

Elementverteilung
0 %
Erde
50 %
Wasser
40 %
Luft
10 %
Feuer
+ −
Ladungnachtladend

Wie bei allen Steinen übt das Element Feuer einen spirituellen, das Element Luft einen psychologischen, das Element Wasser einen mentalen und das Element Erde einen physischen Einfluss in Wechselwirkung mit dem Makrokosmos auf uns aus.

Element

Feuer: Da Peridot keinen Feueranteil besitzt, entfaltet er seine Wirkung nicht über direkte Antriebskraft oder emotionale Dynamik. Statt leidenschaftlichem Impuls vermittelt er eine ruhige, stille Form der Vitalität, die sich durch Ausgeglichenheit und bewusste Aktivität zeigt. Seine Kraft liegt weniger im Drang zur Bewegung als in der Fähigkeit, innere Stabilität mit heiterer Präsenz zu verbinden.

Element

Luft: Der hohe Luftanteil macht Peridot zu einem geistig klärenden und ordnenden Stein. Er stärkt die Konzentration, fördert waches Denken und unterstützt insbesondere die Fähigkeit, Gedanken zu strukturieren und Prioritäten zu setzen. Auf seelischer Ebene bringt er Leichtigkeit, fördert Zufriedenheit und unterstützt die bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst. Besonders bei innerer Unruhe oder Grübeln hilft Peridot, wieder zu einem klaren, positiven Geist zurückzufinden.

Element

Wasser: Mit seinem ausgeprägten Wasseranteil wirkt Peridot tief auf das emotionale Gleichgewicht und das vegetative Nervensystem. Er unterstützt das Loslassen innerer Anspannung, harmonisiert Gefühlsschwankungen und stärkt das Vertrauen in den eigenen Körper. Durch seine immunstärkende und entgiftende Wirkung auf körperlicher Ebene bringt er auch seelisch Schutz und Erneuerung. Peridot hilft, sich von alten, belastenden Gefühlen zu reinigen und wieder in den Fluss des Lebens zu finden.

Element

Erde: Der geringe Erdanteil verleiht Peridot eine sanfte körperliche Verankerung. Obwohl er keine stark erdende Wirkung besitzt, vermittelt er dennoch Stabilität und fördert das allgemeine Wohlbefinden, besonders durch seine Wirkung auf Herz, Lunge und Thymusdrüse. Er wirkt aufbauend nach Erkrankungen und hilft, die körperlichen Abwehrkräfte zu stärken, ohne zu beschweren oder zu verlangsamen. Peridot schafft eine Balance zwischen Klarheit, Gefühl und leichter körperlicher Präsenz.

Entstehung & Vorkommen

Peridot ist die Edelsteinvarietät des Minerals Olivin, einem Insel-Silikat mit der Zusammensetzung (Mg,Fe)₂SiO₄. Es bildet eine feste Lösung zwischen den Endgliedern Forsterit (Mg₂SiO₄) und Fayalit (Fe₂SiO₄). Die Bildung erfolgt unter hochtemperierten Bedingungen im oberen Erdmantel oder in ultramafischen Gesteinen wie Peridotiten und Duniten. Die primäre Kristallisation von Peridot ist typisch für magmatische Kontexte wie basaltische Schmelzen, Plutonite oder xenolithführende Vulkanite. Auf der ägyptischen Insel Zabargad (St. John’s Island), der ältesten historisch belegten Lagerstätte, kristallisiert Peridot sekundär innerhalb serpentinisierten Peridotiten entlang hydrothermal veränderter Klüfte[1],[2]. Dort bilden sich idiomorphe Kristalle mit Längen von bis zu 20 cm, wobei metasomatische Prozesse entlang von Störungszonen als Hauptbildungsmechanismus angenommen werden[3]. Alternativ wurde diskutiert, ob es sich um primäre Kristalle handelt, die durch Verwitterung freigelegt wurden[4]. Die geologische Umgebung der Insel repräsentiert angehobenes ozeanisches Mantelmaterial unterhalb des Roten Meers[5].

Weitere wichtige Lagerstätten sind Sapat Gali (Pakistan), wo Peridot in chromitreichen ultramafischen Körpern innerhalb eines ozeanischen Inselbogens vorkommt, sowie das Mogok-Gebiet in Myanmar mit peridotführenden Linsen in metamorphen Gneisen[6]. In Saudi-Arabien (Harrat Kishb) ist Peridot Bestandteil von Mantelxenolithen in alkali-basaltischen Laven[7]. Das Bildungsalter variiert stark: Die Serpentinite auf Zabargad stammen vermutlich aus dem Mesozoikum, während die pakistanischen und saudischen Vorkommen tertiär bis quartär sind. Archäologisch ist Peridot bereits seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen, mit frühen Exporten über den Hafen von Berenike in Ägypten[8].

Aussehen & Eigenschaften

Peridot kristallisiert orthorhombisch in der Raumgruppe Pnma. Die Mohs-Härte beträgt 6,5 bis 7, die Dichte variiert je nach Eisengehalt zwischen 3,27 und 3,37 g/cm³. Der Bruch ist muschelig bis uneben, die Spaltbarkeit ist schwach bis undeutlich. Der Glanz ist glasartig (vitreus), die Transparenz reicht von transluzent bis durchsichtig. Die Strichfarbe ist weiß. Die charakteristische gelblich- bis olivgrüne Farbe beruht auf Fe²⁺-Ionen in oktaedrischer Koordination, die Licht im blauen Bereich absorbieren, was zu einer Absorptionsbandenstruktur bei etwa 453, 477 und 497 nm führt[9]. Höhere Eisengehalte bedingen bräunlichere Töne, was vor allem bei Zabargad-Peridoten zu beobachten ist[10].

Ein typisches Merkmal ist die deutliche Dichroizität mit Farbtönen zwischen gelblichgrün und braungrün. Einschlüsse umfassen kleine Flüssigkeitseinschlüsse, chromitreiche Partikel, „lily pad“-artige Spannungsrisse und bei Zabargad-Material auch epigenetische Einschlüsse entlang geheilter Risse[11]. Die Kristalle treten als kurzprismatische bis tafelige Aggregate auf, oft mit starker Oberflächenätzung und Zwillingen. Die Unterscheidung zu grünem Turmalin, Chrysoberyll oder grünem Glas gelingt über Doppelbrechung, Spektrum und Dichteunterschiede. In Raman-Analysen zeigt Peridot eine charakteristische Bandenverteilung mit dominanter Bande um 870 cm⁻¹[12].

Structure
Formel (Mg,Fe)₂SiO₄
Mineralklasse 9
Kristallsystem orthorhombisch
Mohshärte 6,5–7
Dichte 3,2–4,3
Spaltbarkeit Schwach bis undeutlich
Bruch muschelig bis uneben
Strichfarbe weiß
Farbe/Glanz Glasglanz

Manipulation & Imitation

Peridot wird vergleichsweise selten behandelt. Experimentelle Wärmebehandlungen bei 400–600 °C können Farbstiche mildern oder verändern, sind jedoch aufgrund des Spannungsrisikos und der thermischen Empfindlichkeit nicht industriell verbreitet[13]. Eine gezielte Farbmodifikation durch Bestrahlung oder Diffusion wurde bisher nicht dokumentiert. Die künstliche Synthese von Peridot erfolgt nur zu Forschungszwecken, z. B. durch hydrothermale oder Schmelzprozesse, spielt aber in der Schmucksteinwirtschaft keine Rolle.

Analytische Differenzierungen zwischen natürlichen und künstlichen bzw. behandelten Steinen erfolgen mittels LA-ICP-MS, wobei Spurenelemente wie Ni, Mn, Zn, Co, V und Cr als Marker verwendet werden[14]. Diese Methode erlaubt auch die Herkunftszuordnung bei archäologischen Funden. Raman- und FT-IR-Spektroskopie liefern ergänzende Hinweise auf Strukturstörungen oder Einschlussmuster. Makroskopisch auffällig sind bei behandelten oder synthetischen Exemplaren homogenisierte Farben, fehlende Wachstumszonen oder das Fehlen typischer Einschlussmuster wie teilweise verheilter Brüche oder spinellartiger Kristallite[15].

Literaturverzeichnis

    Geschichte

    Etymologie

    • [1] Marbodus von Rennes (ca. 1035–1123): Liber de lapidibus. Tours: Eigenverlag
    • [2] Meyer, Eduard (1909): Arabische Lehnwörter im Mittelalterlatein. München: Beck
    • [3] Plinius der Ältere (77): Naturalis historia. Buch 37, Kap. 32
    • [4] Werner, Abraham Gottlob (1789): Kurze Klassifikation und Beschreibung der verschiedenen Gesteinsarten. Dresden: Walther
    • [5] Bauer, Max (1896): Edelsteinkunde. Leipzig: Chr. Herm. Tauchnitz, S. 202–204

    Überlieferung

    • [1] Plinius Secundus, Gaius (77 n. Chr.): Naturalis historia. Buch 37
    • [2] Ogden, Jack (1982): Jewellery of the Ancient World. London: Trefoil, S. 45–49
    • [3] Rössler, Rudolf (1984): Die Edelsteine in Geschichte und Kunst. München: Callwey, S. 88–91
    • [4] Kunz, George Frederick (1913): The Curious Lore of Precious Stones. Philadelphia: Lippincott, S. 172–175

    Mineralogie

    • [1] Bonatti, E. et al. (1983). Zabargad Island: an uplifted fragment of sub-Red Sea lithosphere. Journal of the Geological Society, 140(4), 677–690.
    • [2] Harrell, J. A. & Bloxam, E. (2010). Egypt’s Evening Emerald. Minerva, 21(6), 16–19.
    • [3] El Shazly, E. M. & Saleeb-Roufaiel, G. S. (1978). Genesis of Peridot in St. John’s Island, Red Sea. Egyptian Journal of Geology, 22, 103–122.
    • [4] Takla, M. A. et al. (1997). Petrogenesis of Zabargad ultramafic rocks. Annals of the Geological Survey of Egypt, 20(1), 451–478.
    • [5] Bonatti, E. et al. (1981). The upper mantle beneath a young oceanic rift: Peridotites from Zabargad Island. Geology, 9, 474–491.
    • [6] Dost, P. (2014). Peridot from Supat, the land of mountains. In: Sinkankas Symposium, 80–81.
    • [7] Roobol, M. J. & Camp, V. E. (1991). Geology of the Cenozoic lava field of Harrat Kishb. Saudi Geological Survey Maps GM-132.
    • [8] Thoresen, L. & Harrell, J. A. (2014). Archaeogemology of Peridot. In: Sinkankas Symposium, 31–48.
    • [9] Rossman, G. R. (1994). Colored Varieties of the Olivine Group. American Mineralogist, 79(3–4), 281–292.
    • [10] Farges, F. (2014). The gem peridots of the Muséum national d’Histoire naturelle, Paris. In: Sinkankas Symposium, 52–65.
    • [11] Koivula, J. I. (2014). Photomicrography of Peridot. In: Sinkankas Symposium, 19–21.
    • [12] Shen, A. et al. (2011). Identification of Extraterrestrial Peridot by Trace Elements. Gems & Gemology, 47(3), 208–213.
    • [13] Nassau, K. (1984). Gemstone Enhancement. Butterworths, London.
    • [14] Shen, A. (2011). LA-ICP-MS of Peridot from 10 World Localities. GIA Research Notes.
    • [15] Harlow, G. E. & Thu, K. (2014). Peridot from Pyaung-gaung, Mogok Tract. In: Sinkankas Symposium, 82–95.

Sorte