Goldglanzobsidian

SiO₂ + Al₂O₃, FeO, MgO, CaO, Na₂O, K₂O

Synonyme: Goldglanzobsidian, Goldobsidian, Obsidian mit goldfarbenem Schimmer, Schimmerobsidian, Metallglanz-Obsidian, Glanzobsidian, Vulkanisches Glas mit Goldglanz

Goldglanzobsidian besitzt eine den Hormonhaushalt regulierende, stress- neurosen- und depressionshemmende Wirkung. In seiner Geschichte wurde er vor allem gegen innere Blockaden, Ängste, Depressionen und Traumata eingesetzt. Er wirkt besonders auf das zentrale Nervensystem und auf die Schilddrüse ein. Auf geistiger Ebene stärkt er Wohlbefinden, gibt neuen Mut und hilft gegen Blockaden und Zwänge.

Elementverteilung
26 %
Erde
24 %
Wasser
34 %
Luft
16 %
Feuer
+ −
Ladungnachtladend
Ängste
Antriebslosigkeit
Depressionen
emotionale Entlastung
emotionale Klarheit
emotionale Sicherheit
geistige Reinigung
geistige Stärke
hormonelle Stabilität
Hormonhaushalt
innere Blockaden
Mut
Nervensystem
Neurosen
psychosomatische Blockaden
Schilddrüse
seelische Balance
Selbstwahrnehmung
Stress
Traumata
Wohlbefinden
Zwänge
Gummiarmband mit Goldglanzobsidian (8 mm Kugeln)
Goldglanzobsidian
Artikelnr.: N1795-0000
Goldglanzobsidian: Kugel 8 mm (glatt) - 10 Stück
Goldglanzobsidian
Artikelnr.: N1698-0000

Etymologie

Die Bezeichnung Goldglanzobsidian kombiniert das deutsche Wort „Goldglanz“, das den metallischen Schimmer beschreibt, mit „Obsidian“, dem Namen des Gesteins.

Der Terminus „Obsidian“ geht auf das lateinische obsidianus (lapis) zurück, eine fehlerhafte Übertragung von obsianus (lapis), benannt nach dem Römer Obsius, der laut Plinius dem Älteren (23–79 n. Chr.) einen ähnlichen Stein in Äthiopien entdeckt haben soll.[1] Plinius beschreibt in seiner Naturalis Historia (Buch 36, § 67) einen schwarzen, glasartigen Stein, der für Spiegel und Schmuck verwendet wurde.

Die spezifische Bezeichnung „Goldglanzobsidian“ ist in der wissenschaftlichen Mineralogie nicht als systematische Gesteinsklassifikation etabliert, sondern entstammt dem Natursteinhandel und der Edelsteinvermarktung des 20. Jahrhunderts. Sie dient der Unterscheidung dieser besonderen Obsidianvarietät von anderen Typen wie dem Schneeflocken- oder Regenbogenobsidian und betont deren dekorative Eigenschaften.[2]

Überlieferung & Mythos

Goldglanzobsidian ist eine besondere Varietät des vulkanischen Glases Obsidian, die durch feine mineralische Einschlüsse einen charakteristischen, goldfarbenen Schimmer aufweist. Dieses optische Merkmal unterscheidet ihn nicht nur visuell, sondern auch funktional von anderen Obsidianarten und beeinflusst etwa die Bruchflächenstruktur und Bearbeitbarkeit.

Obsidian selbst ist ein natürliches vulkanisches Glas mit hohem Siliciumdioxidgehalt, das bereits in vorgeschichtlicher Zeit von zahlreichen Kulturen genutzt wurde – insbesondere zur Herstellung von Schneid- und Schlagwerkzeugen, aber auch für kultische Objekte. Der Goldglanzobsidian jedoch unterscheidet sich nicht nur optisch, sondern auch funktional, da die metallisch wirkenden Einlagerungen die Spaltbarkeit leicht verändern. Seine Verwendung ist nicht so weit verbreitet wie die des schwarzen oder mahagonifarbenen Obsidians, aber es gibt archäologische Funde aus Mesoamerika, etwa aus dem Gebiet des heutigen Mexiko, die auf eine gezielte Auswahl solcher besonders glänzender Varietäten hinweisen.[1]

In präkolumbianischen Kulturen, insbesondere bei den Azteken und Maya, wurde Goldglanzobsidian vermutlich symbolisch gedeutet und für rituelle Gegenstände verwendet – etwa für Spiegel, Messer oder Zeremonialklingen. Der Glanz wurde mit Sonnenkraft, göttlicher Sicht oder spiritueller Durchdringung assoziiert. Quellen wie der aztekische Codex Fejérváry-Mayer zeigen bildliche Darstellungen von glänzenden Steinen in Zusammenhang mit Göttern wie Tezcatlipoca, dem „Rauchenden Spiegel“ – ein Hinweis auf die spirituelle Aufladung glänzender Obsidiane.[2]

In der europäischen Geschichte blieb Goldglanzobsidian bis ins 18./19. Jahrhundert wenig bekannt. Erst durch die zunehmende Erforschung der Geologie vulkanisch aktiver Gebiete – etwa in Island, Italien oder im pazifischen Raum – wurde seine geologische Besonderheit systematisch erfasst. In der modernen Esoterik gilt Goldglanzobsidian als „Stein der Wahrheit“ oder als Mittel zur Selbstreflexion. Ihm werden psychische Tiefenwirkung, Schutz vor negativen Einflüssen und Zugang zu innerem Wissen nachgesagt – Deutungen, die auf moderner Symbolik beruhen, nicht auf historisch überlieferter Bedeutung.[3]

In der zeitgenössischen Schmuckkunst und im Kunsthandwerk wird Goldglanzobsidian besonders wegen seiner einzigartigen Oberfläche geschätzt. Er wird häufig in Cabochonform geschliffen, um den Glanzeffekt zu maximieren, und in Kombination mit Silber, Messing oder dunklem Holz zu Amuletten, Anhängern oder Ritualobjekten verarbeitet. Auch in modernen Designs mit Bezug zu indigenen Kulturen des amerikanischen Kontinents wird der Stein – analog zu schwarzem Obsidian – gelegentlich eingesetzt, wobei seine außergewöhnliche Optik gezielt symbolisch verwendet wird.[4]

Herleitung

Chakren

Chakra
Herzchakra

Goldglanzobsidian entfaltet eine starke Wirkung im Herzchakra, wo er emotionale Blockaden sanft auflöst und ein Gefühl von innerem Frieden und Geborgenheit stärkt. Er unterstützt dabei, emotionale Verletzungen loszulassen und neue Offenheit gegenüber sich selbst und anderen zu entwickeln. Besonders bei psychischen Belastungen wie Ängsten, Depressionen oder innerer Zerrissenheit wirkt Goldglanzobsidian stabilisierend und tröstend.

Im Stirnchakra wirkt er klärend und erkenntnisfördernd. Er bringt verdrängte Themen behutsam ins Bewusstsein, unterstützt dabei, Gedanken zu ordnen und hilft, festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen. Goldglanzobsidian fördert so die geistige Klarheit und stärkt die Fähigkeit, sich selbst mit Offenheit und Verständnis zu begegnen. Seine Wirkung kann besonders bei inneren Zwängen oder unbewussten Ängsten befreiend wirken.

Das Wurzelchakra profitiert von der tief erdenden Energie dieses Steins. Goldglanzobsidian verleiht Stabilität, Mut und ein Gefühl von Sicherheit – besonders in unsicheren Lebensphasen oder bei überwältigenden Emotionen. Er fördert die Verbindung zum Körper und hilft, sich trotz innerer Prozesse fest im Leben zu verankern.

Im Sakralchakra schließlich bringt Goldglanzobsidian emotionale Entspannung und eine neue Offenheit für Lebensfreude. Er hilft, alte emotionale Muster loszulassen und wieder mehr Vertrauen in die eigenen Gefühle und Wünsche zu entwickeln. Gerade bei emotionaler Erschöpfung oder innerer Starre wirkt seine Energie belebend und harmonisierend.

Nebenchakren:  ChakraStirnchakra, ChakraSakralchakra, ChakraWurzelchakra

Das Wort Chakra ist Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie Rad, wird gelegentlich aber auch mit Kreis oder Lotosblüte übersetzt. Grundlegend handelt es sich bei Chakren um Energiezentren welche die innere mit der äußeren Welt verbinden. Die klassischen sieben Hauptchakren befinden sich bei allen Lebewesen entlang der Wirbelsäule.

Elemente

Elementverteilung
16 %
Erde
34 %
Wasser
24 %
Luft
26 %
Feuer
+ −
Ladungnachtladend

Wie bei allen Steinen übt das Element Feuer einen spirituellen, das Element Luft einen psychologischen, das Element Wasser einen mentalen und das Element Erde einen physischen Einfluss in Wechselwirkung mit dem Makrokosmos auf uns aus.

Element

Feuer: Mit einem mittleren Feueranteil wirkt Goldglanzobsidian aktivierend, jedoch nicht überfordernd. Er bringt innere Prozesse in Bewegung, unterstützt die Regulierung des Hormonhaushalts und hilft, Erstarrung auf körperlicher wie seelischer Ebene zu lösen. Besonders bei lähmender Angst oder depressiven Phasen wirkt seine feurige Komponente wie ein Lichtfunke, der neue Lebenskraft und Mut schenkt.

Element

Luft: Der hohe Luftanteil verleiht Goldglanzobsidian eine geistig klärende Wirkung. Er unterstützt dabei, sich mit inneren Blockaden und alten Denkmustern auseinanderzusetzen, ohne dabei in Grübeln zu verfallen. Seine luftige Qualität bringt Distanz zu belastenden Gedanken, fördert mentale Ordnung und hilft, sich schrittweise von Zwängen zu lösen – mit Klarheit und innerer Struktur.

Element

Wasser: Mit einem soliden Wasseranteil wirkt Goldglanzobsidian stabilisierend auf das Gefühlsleben. Er unterstützt die Auflösung tiefer emotionaler Spannungen, hilft bei der Verarbeitung von Traumata und bringt Erleichterung bei seelischen Schmerzen. Seine Wirkung ist einfühlsam, aber nicht überflutend – ideal, um belastende Emotionen langsam zu transformieren und wieder Zugang zu innerem Gleichgewicht zu finden.

Element

Erde: Der ausgeprägte Erdanteil verankert die befreienden Wirkungen des Goldglanzobsidians in der körperlichen Realität. Er wirkt kräftigend auf das zentrale Nervensystem, unterstützt die Schilddrüsenfunktion und stärkt die Stabilität in emotional fordernden Zeiten. Auf geistiger Ebene gibt er Halt und Wohlbefinden – nicht nur durch Erkenntnis, sondern durch ein tiefes Gefühl von innerer Sicherheit.

Entstehung & Vorkommen

Goldglanzobsidian ist ein vulkanisches Gesteinsglas, das unter spezifischen geochemischen Bedingungen gebildet wird. Es entsteht typischerweise in rhyolithischen bis trachytischen Schmelzen, die einen hohen SiO₂-Gehalt von über 70 Gew.-% aufweisen und bei vergleichsweise niedriger Kristallisationsrate rasch abkühlen, was die Ausbildung einer amorphen Struktur begünstigt[1]. Die für Goldglanzobsidian charakteristischen Einschlüsse resultieren aus exsolvierten Nanophasen – insbesondere Eisenoxide wie Hämatit oder Magnetit –, die sich während der Abkühlung aufgrund schwankender Sauerstoffpartialdrücke im Magma bilden[2]. Diese metallischen Einschlüsse reflektieren Licht in einer Art, die den goldartigen Schimmer erzeugt. Die Entstehung erfolgt meist im Bereich silikatreicher Lavadome oder pyroklastischer Gänge, wo abruptes Abkühlen durch atmosphärischen Kontakt oder hydrothermale Durchflutung einsetzt[3]. Goldglanzobsidian ist genetisch an peraluminar magmatische Systeme gebunden und wird gelegentlich mit postvulkanischen Alterationsprozessen wie Devitrifikation begleitet, die jedoch nicht zur Ausbildung der goldfarbenen Reflexe führen. Geologisch bekannte Vorkommen befinden sich etwa im zentralmexikanischen Sierra-Madre-Vulkangürtel, wo pliozäne bis quartäre Rhyolithe mit Glasanteilen dokumentiert sind[4]. Weitere bedeutende Fundorte sind in der Region Lipari (Italien), wo pleistozäne Trachyte obsidianische Partien mit goldfarbenen Exsolutionen aufweisen, sowie im Great Basin der westlichen USA, insbesondere im Zusammenhang mit tertiären ignimbritischen Komplexen[5].

Aussehen & Eigenschaften

Goldglanzobsidian weist, wie alle Obsidiane, eine amorphe, glasartige Struktur auf, was durch das Fehlen einer geordneten Kristallstruktur belegt ist[6]. Die Härte liegt bei etwa 5–5,5 auf der Mohs-Skala, die Dichte schwankt je nach Gasblasenanteil zwischen 2,35 und 2,60 g/cm³[7]. Das Gestein ist opak bis transluzent und besitzt einen muscheligen bis schaligen Bruch. Sein Glanz ist glasartig bis metallisch, bedingt durch die Einlagerung submikroskopischer Hämatit- oder Magnetitkristalle[8]. Die Strichfarbe ist grau. Die optische Besonderheit des Goldglanzes entsteht durch gerichtete Lichtstreuung an nanoskaligen lamellaren Einschlüssen. Diese bestehen aus Eisenoxidpartikeln, vorwiegend Magnetit (Fe₃O₄) und Hämatit (Fe₂O₃), deren Reflexionsvermögen für das charakteristische goldene Erscheinungsbild verantwortlich ist[9]. Die typischen Einschlüsse zeigen keine definierte Morphologie, treten jedoch häufig lamellenartig in der Gesteinsmatrix auf. Goldglanzobsidian kann mit anderen undurchsichtigen, dunkel glänzenden Materialien wie schwarzem Spinell oder Schörl verwechselt werden, unterscheidet sich jedoch durch seine glasige Matrix, das Fehlen einer Kristallstruktur und die Reflexion des Lichtes in nur einer Richtung bei Bewegung. Unter mikroskopischer Betrachtung oder im Dünnschliff ist die Abwesenheit kristalliner Orientierung diagnostisch[10].

Structure
Formel SiO₂ + Al₂O₃, FeO, MgO, CaO, Na₂O, K₂O
Mineralklasse 11
Kristallsystem amorph
Mohshärte 5–5,5
Dichte 2,4–2,6
Spaltbarkeit keine
Bruch muschelig, sehr scharfkantig
Strichfarbe weiß
Farbe/Glanz Glasglanz mit metallischem bis seidigem Schimmer

Manipulation & Imitation

Behandlungen an Goldglanzobsidian sind selten, dennoch sind manipulierte Exemplare dokumentiert. Thermische Behandlung, etwa bei Temperaturen von 400–700 °C, kann zur Intensivierung der goldfarbenen Reflexe führen, indem Eisenoxidpartikel homogenisiert oder neu ausgerichtet werden[11]. Gezielte Färbung durch Diffusionstechniken ist theoretisch möglich, wird jedoch kaum industriell angewendet. Eine ionisierende Bestrahlung mit Elektronenstrahlen oder Gammaquanten, wie sie bei anderen Edelmaterialien vorkommt, ist beim amorphen Obsidian wirkungslos bezüglich Farbveränderung[12]. Künstliche Synthesen von Obsidian im Labormaßstab sind durch schnelles Abschrecken silikatischer Schmelzen möglich, doch die gezielte Herstellung goldfarbener Reflexe ist nur durch kontrollierte Dotierung mit Eisenoxid und optimierte Abkühlungsgeschwindigkeit umsetzbar[13]. Zur Unterscheidung zwischen natürlichem und behandeltem Goldglanzobsidian bieten sich spektroskopische Verfahren wie Raman-Spektroskopie und FT-IR-Analyse an, wobei vor allem die Identifikation submikroskopischer Einschlüsse sowie deren Orientierung entscheidend ist[14]. Makroskopisch lässt sich ein behandelter Stein häufig durch unnatürlich gleichmäßige Farbverteilung oder fehlende orientierte Reflexionsbänder identifizieren; auch können atypisch klare Bruchflächen auf thermische Behandlung hinweisen[15].

Literaturverzeichnis

    Geschichte

    Etymologie

    • [1] Plinius der Ältere (77 n. Chr.): Naturalis Historia. Buch 36, § 67
    • [2] Maresch, Walter; Medenbach, Olaf (2010): Gesteine. Systematik, Bestimmung, Entstehung. Stuttgart: Eugen Ulmer, S. 90

    Überlieferung

    • [1] Clark, John E. (geb. 1952) (2001): Obsidian: A Mesoamerican Legacy. In: Latin American Antiquity, Vol. 12(4), S. 437–460
    • [2] Boone, Elizabeth Hill (geb. 1948) (2000): Stories in Red and Black: Pictorial Histories of the Aztecs and Mixtecs. Austin: University of Texas Press, S. 142–144
    • [3] Hall, Judy (1943–2021) (1996): The Crystal Bible. London: Godsfield Press, S. 198
    • [4] Schaaf, Gregory (geb. 1951) (2002): American Indian Jewelry I: 1,200 Artist Biographies. Santa Fe: CIAC Press
    • [1] Donaldson, C. H. (1979). An experimental investigation of olivine morphology. Contributions to Mineralogy and Petrology, 69(3), 187–198.
    • [2] Heiken, G., & Wohletz, K. (1985). Volcanic Ash. University of California Press.
    • [3] Cas, R. A. F., & Wright, J. V. (1987). Volcanic Successions: Modern and Ancient. Allen & Unwin.
    • [4] Arce, J. L., et al. (2013). Geology and geochronology of the Sierra Madre Occidental, central Mexico. Geosphere, 9(1), 180–202.
    • [5] Christiansen, R. L., & Yeats, R. S. (1992). Post-Laramide geology of the U.S. Cordilleran region. Geological Society of America, The Geology of North America, G-3.
    • [6] Wilding, M. C., & Webb, S. L. (2005). Structural evolution of silicate glasses. Journal of Non-Crystalline Solids, 351(2), 133–140.
    • [7] Smith, R. L., & Bailey, R. A. (1966). The Bandelier Tuff: A study of ash-flow eruption cycles from zoned magma chambers. Bulletin of Volcanology, 29(1), 83–104.
    • [8] Ross, C. S., & Smith, R. L. (1955). Ash-flow tuffs: their origin, geologic relations, and identification. U.S. Geological Survey Professional Paper 366.
    • [9] McMillan, P. F., & Remmele, R. L. (1986). Hydroxyl sites in silicate glasses: A study of silica glass by infrared spectroscopy. Geochimica et Cosmochimica Acta, 50(7), 925–937.
    • [10] MacDonald, R., & Bailey, D. K. (1973). The chemistry of the Obsidian Cliff rhyolite. Journal of Petrology, 14(2), 221–231.
    • [11] Hofmeister, A. M., & Magaritz, M. (1991). Thermal effects on reflectance and coloration of volcanic glass. American Mineralogist, 76(1–2), 220–229.
    • [12] Nassau, K. (1980). Gems Made by Man. Gemological Institute of America.
    • [13] Shelby, J. E. (2005). Introduction to Glass Science and Technology. Royal Society of Chemistry.
    • [14] Bersani, D., & Lottici, P. P. (2010). Applications of Raman spectroscopy to gemology. Analytical and Bioanalytical Chemistry, 397(7), 2631–2636.
    • [15] Lynton, S. J., et al. (2004). Visual and spectroscopic identification of treated gem materials. Gems & Gemology, 40(3), 200–211.

Sorte